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Bund gibt vier Millionen Euro für Schocken-Sanierung

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Der Bund fördert Sanierung und Umbau des ehemaligen Schocken-Kaufhauses in der Zwickauer Hauptstraße wie erhofft mit vier Millionen Euro. Das hat die Stadt am Freitag mitgeteilt. Das Projekt sei eines von 35 in ganz Deutschland, das von einer Jury ausgewählt wurde. Oberbürgermeisterin Pia Findeiß sagte, mit der Entscheidung in Berlin "sind wir einen großen Schritt weitergekommen." Das Geld soll jetzt schnell an Investor Papenburg weitergeleitet werden. Der stehe mit den Schocken-Erben in engem Kontakt, zeitnah den Eigentumserwerb realisieren zu können. "Ich bin zuversichtlich, dass wir nun noch die ausstehenden Schritte bewerkstelligen können." Im Schocken sollen Läden, Büros und Wohnungen untergebracht werden. Die Baukosten werden auf 28 Millionen Euro veranschlagt. Zwickau steuert zwei Millionen Euro bei, außerdem 75.000 Euro für Notsicherung und Voruntersuchungen, die 500.000 Euro kosten werden, finanziert aus Denkmalschutzmitteln von Bund und Land. Baubeginn soll 2020 sein. Ebenfalls für sein altes Schocken-Warenhaus erhält Crimmitschau Geld. Der Bundeszuschuss beträgt knapp 2,6 Millionen Euro. Die seit 1999 leerstehende Immobilie soll denkmalgerecht saniert und für Wohnen und Gewerbe genutzt werden.