- Dorothee Bär (r.) an der Westsächsischen Hochschule Zwickau
Bundesministerin lobt Zwickauer Forschungsarbeit
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) hat bei ihrem Besuch der Westsächsischen Hochschule das große Potenzial des Standorts betont. Sie erklärte am Dienstag, Zwickau könne einen wichtigen Beitrag leisten, Deutschland wieder zum Top-Technologieland zu machen. Die neuen Entwicklungen an der WHZ gäben zudem Anlass zu Optimismus, was den Strukturwandel in Westsachsen betrifft.
Die Ministerin, die auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Carsten Körber nach Zwickau gekommen war, zeigte sich beeindruckt von den aktuellen Forschungsprojekten der WHZ – von KI-basierten Assistenzsystemen für Operationsteams bis hin zu Lösungen für eine klimaneutrale „All Electric Society“. Ihr Fazit nach dem Besuch: Mit der „Hightech Agenda Deutschland“ wolle man die Bundesrepublik wieder an die Spitze bringen – und Zwickau biete dafür als Transformationsregion enorm viel Potenzial.
Prof. Jan Schubert, Prorektor für Forschung, betonte, dass man die großen Herausforderungen der mittelständisch geprägten Region Westsachsen aktiv anpacken wolle. Ziel der Hochschule sei es, gemeinsam mit den Unternehmen vor Ort – durch anwendungsnahe Forschung und gezielten Technologietransfer – wirtschaftlich tragfähige Lösungen zu entwickeln, um die Zukunftsperspektiven für Zwickau und Umgebung nachhaltig positiv zu gestalten.
