• Der Kraftstoff gelangte auch in die örtliche Straßenentwässerung. (c) Bundespolizei

Bundespolizei ermittelt nach Umweltstraftat in Werdau

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Aus einer Lok am Werdauer Bahnhof sind in der Nacht zum Donnerstag 1.500 Liter Diesel ausgelaufen. Der Kraftstoff sickerte ins Erdreich, teilte die Bundespolizei mit. Sie ermittelt gegen Unbekannt.

Offenbar hatte jemand die Tankleitungen an der Lok manipuliert. Die Schadenshöhe ist noch unklar. Am Mittwoch Nachmittag 17 Uhr wurde die Lok dort abgestellt, bei Arbeitsbeginn am Donnerstag Vormittag 10 Uhr bemerkte der Lokführer den offenen Ablasshahn. Ein technischer Defekt wird ausgeschlossen.

Die Werdauer Feuerwehr war mit sieben Kameraden im Einsatz, auch ein Notfallmanager der Deutschen Bahn war vor Ort. Der Kraftstoff soll zwar in die örtliche Straßenentwässerung gelangt sein, von dort aber nicht weiter. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden, hieß es.