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Bundespolizei geht in vier Bundesländern gegen Schleuser vor

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 Die Bundes­po­lizei ist in vier Bundes­län­dern gegen eine mutma­ß­liche Schlep­per­bande vorge­gangen. Dabei wurde ein 35-Jähriger am Dienstag in Berlin festge­nommen. Dem Ägypter werde banden- und gewerbs­mä­ßige Einschleu­sung von Auslän­dern vorge­worfen, teilte die Bundes­po­li­zei­di­rek­tion im sächsi­schen Pirna mit. Im Auftrag der Staats­an­walt­schaft Dresden seien sechs Wohn- und Geschäfts­räume in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Berlin und Baden-Württem­berg durch­sucht und umfang­rei­ches Beweis­ma­te­rial sicher­ge­stellt worden. 150 Bundes­po­li­zisten waren im Einsatz.Die Bande soll in mehr als 15 Fällen mindes­tens 348 vorwie­gend aus Syrien stammende Flücht­linge unter teils menschen­un­wür­digen Bedin­gungen nach Deutsch­land geschleust und dafür mindes­tens 150 000 Euro kassiert haben.Gegen einen weiteren Beschul­digten erging den Angaben zufolge ein inter­na­tio­naler Haftbe­fehl. Bereits Anfang November hätten Bundes­po­li­zisten im Zuge der Ermitt­lungen einen syrischen Tatver­däch­tigen in Deutsch­land festge­nommen. (DPA)