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Cainsdorfer Brücke - wer zahlt wie viel?

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Die Cainsdorfer Brücke soll seit Jahren neu gebaut werden. Zuletzt war von einem Baubeginn 2020 die Rede. Doch hinter den Kulissen wird offenbar immer noch ums Geld gestritten. Das geht zumindest indirekt aus einer Antwort von Oberbürgermeisterin Pia Findeiß auf Nachfrage von AfD-Stadtrat Sandy Busch hervor. Demnach ist noch nicht geklärt, wer wie viel zahlt.

Findeiß teilte mit, dass es im ersten Quartal des nächsten Jahres einen Termin in Bonn gebe – mit Vertretern der Stadt, des Bundes und der Deutschen Bahn, die die entlang der Mulde verkehrende Erzgebirgsbahn betreibt. Dort sollen verschiedene Varianten erörtert werden, wie die Kreuzung aussehen könnte. Komme es in Bonn zu einer Einigung, folge das sog. Planfeststellungsverfahren, so Findeiß. Wie lange das dauern wird, ist noch offen.

Bisher ist bekannt, dass nach dem Abriss der alten Muldenbrücke nicht eine, sondern zwei Brücken gebaut werden sollen: eine für Autos 300 Meter flussabwärts und eine für Fußgänger und Radfahrer anstelle der jetzigen Brücke.