Chemnitz erinnert an Ereignisse im August 2018
Mit einem ökumenischen Friedensgottesdienst in der St. Jakobikirche wird am Montag in Chemnitz an die Ereignisse in der Stadt im August letzten Jahres erinnert. Das Gedenken beginnt um 18 Uhr, im Anschluss soll eine Menschenkette um die Kirche und das Rathaus gebildet werden. Am 26. August 2018 war der Chemnitzer Daniel H. auf der Brückenstraße erstochen worden.
Aus Anlass des Jahrestages hatte am Sonntagabend auch Pro Chemnitz zu einer Demo aufgerufen. Dem Aufruf waren etwa 450 Menschen gefolgt.
Der Tatort an der Brückenstraße war am Wochenende weiträumig abgesperrt. Keiner darf durch, auch nicht Freunde des Getöteten, die an der Gedenkplatte Kerzen aufstellen wollen. Von der Polizei hieß es dazu: „Um zu unterbinden, dass Versammlungen den Tatort für ihre Zwecke instrumentalisieren, wurde das Abstellen von Kerzen untersagt. Der Gleichheitsgrundsatz bedeutet hier, dass dies für alle gilt. Alternativ hätten sich zahlreiche Personen dort versammelt.“