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Corona-Spätfolge: „Schnitzelparadies“ im Johannisbad schließt bald

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Das „Schnitzelparadies“ im Johannisbad in Zwickau macht Ende Februar zu. Restaurant-Chef Hartmut Fichtner kann es sich nicht mehr leisten, denn die Rückzahlungen der Corona-Hilfen „fressen“ den Betrieb sprichwörtlich auf: „Wir müssten das Doppelte erwirtschaften bei weniger Gästen, weil viele in der Wirtschaftskrise auch kaum Geld haben, um essen zu gehen“, sagte Fichtner unserem Sender.

Seit dem Jahreswechsel arbeitet der 66-Jährige im „Schnitzelparadies“ nur noch zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn. Das Servicepersonal hat schon aufgehört, würde aber auch weiter in dem Lokal arbeiten, wenn Fichtner einen Nachfolger findet. Mit zwei Interessenten sei er in guten Gesprächen und hofft, dass sich bis Ende Februar eine Lösung findet. Wer Interesse hat, kann sich per Mail bei ihm melden unter hartmut_fichtner@t-online.de.

Für Hartmut Fichtner selbst gibt es schon eine Lösung: Voraussichtlich zu Ostern wird er zusammen mit seinem Sohn in Plauen ein neues „Schnitzelparadies“ eröffnen. Dort besitzt Fichtner ein eigenes Objekt, für das er keine Miete zahlen muss.

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