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Crimmitschau will seine „Problemimmobilien“ loswerden

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In Crimmitschau gibt es fast 240 sogenannte Problemimmobilien. Ein Großteil davon sind leerstehende Wohnhäuser, aber auch brachliegende Gewerbegebäude oder Grundstücke. Die seien nicht nur stadtbildprägend, sondern beeinträchtigten auch den Wert der intakten Immobilien in Crimmitschau, sagte Oberbürgermeister André Raphael in seiner Neujahrsrede am Mittwoch. Weil viele Eigentümer nicht in der Lage sind, die Sicherungs- und Abrisskosten zu tragen, reagiert die Stadt nun selbst. Es liefen Gespräche mit den Besitzern, damit sich zeitnah etwas tut, so Raphael. Erste Erfolge hätten sich schon eingestellt: Die Brachen in der Petersstraße und der Friedrich-Engels-Straße sollen noch dieses Jahr abgerissen werden.