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Crossen: Brücke plombiert – Verkehr rollt wieder „normal“

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Das Loch fast in der Mitte der Fahrbahn war breit wie ein Ellenbogen und so tief, dass man „durchgucken“ konnte. Die Stadt Zwickau sperrte daraufhin im Februar auf der Mühlgrabenbrücke die Fahrspur in Richtung Altenburger Straße. Inzwischen ist die Spur wieder frei – das Loch ist mit Beton gefüllt worden, ein kleineres ebenfalls.

Im Laufe des Jahres werde eine weitere Brückenhauptprüfung stattfinden, teilte uns das Tiefbauamt mit. Auf der Grundlage wird weiter notdürftig instandgesetzt oder auch vorbeugend ausgebessert, damit die Brücke verkehrssicher bleibt, heißt es sinngemäß weiter.

Flickschusterei. Mehr zu tun, wäre Geldverschwendung. So kann man es wohl formulieren. Die Brücke ist nicht mehr zu retten. Das Tiefbauamt spricht von verschlissener Gesamtsubstanz des Bauwerks. Schon seit über 30 Jahren engen Warnbaken den Autoverkehr ein.

Regelmäßig fragen Crossener oder auch Stadträte aus anderen Ortsteilen nach einem Neubau. Der würde vier bis fünf Millionen Euro kosten, sagte im Februar Tiefbauamtsleiter Thomas Pühn im Bauausschuss. Die Entwurfsplanung für die neue Brücke soll noch in diesem Jahr vorliegen.