Crossener im Widerstand gegen Asyl-Hotel
Viele Crossener haben Angst vor den Flüchtlingen, die im ehemaligen Ibis-Hotel untergebracht werden sollen. Einfamilienhäuser stehen wenige hundert Meter entfernt. Und vor allem vermissen die Menschen Informationen von Stadt und Landkreis.
Etwa 150 Einwohner hatten sich am Sonntag auf einem Privatgrundstück getroffen, um ihre Situation zu beraten. Aus Teilnehmerkreisen war zu erfahren, dass es eine einhellige Meinung gab, Flüchtlingen aus Kriegsgebieten zu helfen, Wirtschaftsflüchtlingen aber nicht. Ausdrücklich wolle man nicht in die rechte Ecke gestellt werden.
Die Crossener sammeln jetzt Unterschriften für ein Bürgerbegehren – gegen das Hotel als Asylstandort und für den Erhalt des Jugendclubs Mäc, der aus Spargründen geschlossen werden soll.