Dänkritz 2: Entwässerung läuft planmäßig

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Sieben Monate nach Sanierungsbeginn hat die Wismut etwa die Hälfte der Absetzanlage Dänkritz 2 entwässert. Das hat Radio Zwickau vor Ort von Projektleiter Michael Hüttl erfahren. 15.000 Kubikmeter des verstrahlten Wassers seien abgepumpt.

Bis März sollte der Teich komplett trockengelegt sein, blickt Hüttel voraus. Danach werden verschiedene Abdeckungen aufgebracht, so dass am Ende aus einer Kuhle ein Hügel wird.

Das abgepumpte Wasser wird in ein Zwischenabsetzbecken geleitet, fließt dann zur Aufbereitung nach Helmsdorf und von dort in die Mulde. Gefahr gehe vom Feinschlamm aus, sagte Hüttl. Wenn der trockne, gelangten radioaktive Partikel in die Luft. Das Sanierungsgebiet sollte daher nicht betreten werden.

Die Kosten für das Vorhaben waren im Juni auf gut elf Millionen Euro beziffert worden. Mit einem Abschluss der Maßnahme rechnet die Wismut im Jahr 2027.

In den Schlammteich waren in den 1950er Jahren Rückstände aus der Aufbereitung von Uranerz geleitet worden.

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