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Gesundheitsamt bittet Bundeswehr um Hilfe

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Das Gesundheitsamt des Landkreises stößt bei der Kontaktnachverfolgung an seine Grenzen. Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen sei es aktuell kaum noch möglich, die einzelnen Fälle zeitnah abzuschließen, sagte uns Pressesprecherin Ilona Schilk. Immer wieder müssten Anrufer um Geduld gebeten werden. Es dauere teilweise drei Tage und länger, bis Testergebnisse vorliegen.

72 Mitarbeiter sind derzeit mit der Nachverfolgung beschäftigt. Rund 100 würden benötigt, um alle Kontaktpersonen zeitnah zu informieren, so Schilk. In den nächsten Tagen sollen zehn Mitarbeiter vom Finanzamt und zehn Studenten der Fachhochschule Meißen dazustoßen. Außerdem laufen Anfragen bei der Bundeswehr.

Von Mittwoch auf Donnerstag ist die Zahl der Neuinfektionen im Landkreis um 59 gestiegen, meldet das Gesundheitsamt. Die meisten kamen in Zwickau (+14), Hohenstein-Ernstthal (+9) und Limbach-Oberfrohna (+5) dazu. Im Krankenhaus werden unverändert 21 Corona-Patienten behandelt.