Das gibt’s bald im Interimsquartier der Zwickauer Kunstsammlungen
Die Zwickauer Kunstsammlungen haben am Dienstagvormittag einen ersten Einblick in den „ZwischenRAUM“ gegeben. Dabei handelt es sich um das Interimsquartier in der Galerie am Domhof. Dort wird das Museum für die Zeit einziehen, in der das Gebäude an der Lessingstraße saniert wird. Ab Ende Januar sind im „ZwischenRAUM“ ausgewählte Exponate des Max-Pechstein-Museums zu sehen - manche physisch, andere digital. Für letztere Variante wurden im sogenannten „MaxRAUM“ vier Leinwände aufgebaut, auf denen Besucher Pechstein-Werke sehen können und gleichzeitig mehr über das Leben des Künstlers erfahren.
Sie befinden sich dabei in Räumen, in denen Pechstein als Student seine allererste Ausstellung zeigen durfte. Das war 1905. „Außerdem kann man von hier aus den Dom sehen, in dem Max Pechstein getauft wurde und inmitten von Kunstwerken im Knabenchor gesungen hat, was ihn wiederum dazu inspirierte, selbst Maler zu werden“, erklärte Kuratorin Annika Weise.
Für Museumschefin Petra Lewey war die Galerie am Domhof deshalb der perfekte Ort dafür. Seit einer ganzen Weile sind sie und ihre Mitarbeiter mit der Konzeption für das Interimsquartier beschäftigt: „Wir müssen uns von 1.500 auf 200 Quadratmeter Ausstellungsfläche verkleinern und da wollten wir einen Ausschnitt der Sammlungen präsentieren.“ Entstanden sind drei Räume: Im „FarbRAUM“ gibt es Meisterwerke aus fünf Jahrhunderten zu sehen. Der „MaxRAUM“ ist eine Hommage an Max Pechstein und der „ZeitRAUM“ zeigt zeitgenössische Kunst als Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr.
Alle Räume werden am 25. Januar eröffnet. Wer den „ZwischenRAUM“ an dem Wochenende sehen will, muss vorher aber ein Zeitfenster buchen. Das geht ab sofort auf der Homepage der Kunstsammlungen.