Feuer bei McDonald's: Haftstrafe für Brandstifter
Das Zwickauer Amtsgericht hat am Mittwochnachmittag den Brand im Mc-Donald‘s-Restaurant verhandelt. Der Prozess verlief weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Gerichtssprecherin teilte am späten Nachmittag das Ergebnis mit: Der Angeklagte, ein 30-Jähriger aus Libyen, wurde zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt.
Laut Anklage hat der Mann am 16. Mai gegen 13 Uhr das Lokal in Schedewitz betreten und einen Kanister mit brennbarer Flüssigkeit abgestellt und entzündet. Es kam zu einer Verpuffungsexplosion und zum Brand, sagte der Staatsanwalt; den Schaden gab er mit einer halben Million Euro an. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Kurz nach der Anklage wurde die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Den Antrag hatte der Verteidiger gestellt – mit der Begründung, dass sexuelle Belange eine Rolle gespielt haben. Auch die Begründung des Urteils hörten nur die Prozessbeteiligten.