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Demo gegen „Kahlschlag“ bei GlobalFoundries

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Protest gegen Stellen­abbau bei Global­Foundries: Nach Angaben der „Indus­trie-Gewerk­schaft Bergbau, Chemie, Energie“ (IG BCE) sollen in dem Dresdner Chipwerk zwischen 800 und 1.300 Mitar­beiter ihren Job verlieren. Gewerk­schafts­spre­cher Ulf Brink­mann spricht von einem Kahlschlag. Wenn der größte private Arbeit­geber Dresdens so stark Stellen abbaue, habe das dramti­sche Auswir­kungen auf die Stadt. Darum wolle man am Samstag ab 14.00 Uhr gegen die Entlas­sungen am Dr.-Külz-Ring demons­trieren."Die Stimmung ist angespannt", sagte Brink­mann. Zurzeit liefen die Gespräche mit den Mitar­bei­tern. "Keiner weiß, ob er betroffen ist." Mit der Protest­kund­ge­bung solle daher ein "lautstarkes Zeichen" gesetzt werden. Global­Foundries hatte bereits im Oktober angekün­digt, die Perso­nal­kosten um 20 Prozen reduzieren zu wollen. 700 - 800 Stellen sollten deshalb gestri­chen werden. Eine Sprecherin von Global­Foundries teilte auf Anfrage mit: "Unsere Infor­ma­tionen ​von Anfang ​Oktober zur Reorga­ni­sa­tion des Stand­orts Dresden sind unver­än­dert gültig. ​Die laufenden Verhand­lungen zwischen Geschäfts­lei­tung und Betriebsrat ​kommen­tieren wir nicht."