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Demokratietage: Alt-OB beschwört die Freiheit

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Mit einem Plädoyer für die Freiheit hat Dietmar Vetter­mann die Demokra­ti­e­tage eröffnet. Vor etwa hundert Zuhörern in der Friedens­kirche spannte der frühere Oberbür­ger­meister am Montag­abend einen Bogen von privaten Wende­er­leb­nissen zur Weltpo­litik. Er beneide die Jugend, für die Freiheit selbst­ver­ständ­lich sei. An den Älteren liege es, die Erfah­rung der Unfrei­heit in der Diktatur weiter­zu­geben. Vetter­mann rief zur Solida­rität mit Flücht­lingen auf und nannte den Eindruck, den Pegida im Ausland hinter­lässt, verhee­rend. Vetter­mann war für die Publi­zistin Vera Lengs­feld einge­sprungen, der vom Demokra­tie­bündnis aus politi­schen Gründen abgesagt worden war. Oberbür­ger­meis­terin Pia Findeiß regte in ihrem Grußwort an, Lengs­feld außer­halb der Demokra­ti­e­tage nach Zwickau einzu­laden.