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Denkmal, Kunstwerk oder Event? Planitzer entscheiden, was sie auf ihrem Markt haben wollen

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Auf dem Planitzer Markt soll etwas entstehen, das das Zusammengehörigkeitsgefühl der Planitzer stärkt. Was es sein wird, darüber sollen die Einwohner des Zwickauer Stadtteils mitbestimmen können. Der Stadtrat hat die Verwaltung am Donnerstag beauftragt, einen Ideenwettbewerb zu starten. Es geht um etwas Identitätsstiftendes wie ein Denkmal, ein Kunstwerk oder eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung.

Mit einer Unterschriftensammlung hatten sich die Planitzer gegen eine geplante Metallsäule ausgesprochen, weil ihr eine identitätsstiftende Wirkung fehle. Die AfD reagierte zuerst und brachte ein Denkmal ins Gespräch, mit dem beispielsweise Schauspieler Gert Fröbe gewürdigt wird.

Weitere Vorschläge: Ein Denkmal könnte daran erinnern, dass Planitz ab 1924 für 20 Jahre Stadtrecht hatte oder der Planitzer SC erster Ostzonenmeister im Fußball war. Diese Ideen kamen vom Schulleiter des Clara-Wieck-Gymnasiums, Lars Flemming, – vorgetragen von FDP-Stadtrat Friedrich Binder. CDU-Stadtrat Christian Siegel kann sich einen plätschernden Brunnen vorstellen; und Ute Brückner von den Linken ein Sport- oder Kulturevent. Im Kulturausschuss wurden alle Vorschläge gebündelt, heraus kam eine Beschlussempfehlung, der der Stadtrat nun folgte – bei zwei Gegenstimmen.

Über die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs sollen die Planitzer abstimmen und die Mitglieder im Kulturausschuss beraten, bevor die Stadtverwaltung alles umsetzt.

Der Planitzer Markt wird seit Mai 2024 umgestaltet. Die Arbeiten sollen im dritten Quartal 2026 abgeschlossen sein.