- Glück-auf-Brücke
Der „leichte“ Verkehr kann weiter über die Sorgenbrücke rollen
In diesem und im vergangenen Jahr ist die Zwickauer Glück-auf-Brücke intensiv untersucht worden. Der Prüfbericht wurde mit Spannung erwartet - seit Ende April liegt er nun vor, teilte uns die Stadtverwaltung auf Anfrage mit. Darin werde festgestellt, so Rathaussprecher Mathias Merz, „dass aktuell keine Gefahr im Verzug ist“. Den Nutzern droht also keine Gefahr. Für den Schwerlastverkehr bleibt die Brücke allerdings vorsorglich gesperrt.
Damit ist das Thema aber nicht vom Tisch. Das Bauwerk steht schon im nächsten Stadtrat auf der Tagesordnung. Denn der Bericht empfiehlt, die Glück-auf-Brücke weiter zu untersuchen. Im Gespräch sind unter anderem jährliche Sonderprüfungen und eine Dauerbeobachtung. Letztere heißt Schallmonitoring und zeigt an, wenn Spanndrähte brechen. Bei dem Brückenbauwerk, errichtet 1979, wurde - wie bei der Carolabrücke in Dresden - Spannstahl aus Hennigsdorf verwendet.
