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  • Vor dem Westsachsenstadion erinnert jetzt eine Legendentafel an den historischen Lauf der BSG Sachsenring in der Europapokalsaison 1975/76.

Der Tag, an dem die Halde bebte

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Der 17. März 1976 wird wohl für alle Zwickauer Fußballfans unvergessen bleiben. Die BSG Sachsenring zog damals durch einen Sieg gegen Celtic Glasgow ins Europapokalhalbfinale ein und schaffte damit etwas bis heute Einzigartiges.

Das Westsachsenstadion platzte an diesem Tag aus allen Nähten. Genau 40.024 Zuschauer waren offiziell vor Ort - inoffiziell sollen es über 50.000 gewesen sein. Sie saßen auf den Bäumen, auf den Zäunen, brachten sich teilweise ihre eigenen Stühle mit. Kinder bekamen schulfrei, die Arbeiterschaft machte am Vormittag Feierabend. Das Spiel begann schließlich schon um 13:30 Uhr.

Ein Fußballleckerbissen war die Partie nicht; sie lebte aber von der Spannung. Nach vier Minuten brachte Ludwig Blank die BSG in Führung. Den Rest erledigte Torwartlegende Jürgen Croy im Verbund mit der Abwehr. Nach dem Unentschieden im Hinspiel reichte das 1:0 zum Weiterkommen. Ludwig Blank ging als „Schottentod“ in die Zwickauer Fußballgeschichte ein. 

Zum 50. Jahrestag dieses Ereignisses hat der FSV Zwickau seine Helden von damals noch einmal hochleben lassen - mit einer Festveranstaltung im Westsachsenstadion. Auch „Schottentod“ Blank war mit dabei und hat sich mit uns unterhalten.

Im Halbfinale war die Europapokalreise dann übrigens vorbei. Gegen den späteren Sieger RSC Anderlecht musste man sich jeweils mit 0:3 und 0:2 geschlagen geben.

Audio:

Episode 11 zum Nachhören:

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