++ EIL ++

„Die Bäuerin“ schließt Lücke in Pechstein-Sammlung

Zuletzt aktualisiert:

Das Pechstein-Museum in Zwickau ist um ein bedeutendes Werk reicher. Es handelt sich um das Gemälde einer Bäuerin, das am heutigen Freitag zum ersten Mal öffentlich gezeigt wird. Das Bild hat Max Pechstein im Sommer 1909 gemalt, den er auf der Kurischen Nehrung an der Ostsee verbracht hat. Die Zeit dort beschreibt der in Zwickau geborene Expressionist als eine seiner wichtigsten Arbeitsepochen.

Mit dem Gemälde könne eine große Lücke in der Sammlungspräsentation geschlossen werden, hieß es von der Stadt. Sie hatte das Werk für 170.000 Euro über ein Auktionshaus aus Privatbesitz erworben, unterstützt durch die Kulturförderung der Zwickauer Energieversorgung (ZEV).

Die Sammlung in Zwickau besteht aus über 50 Werken Pechsteins und ist damit weltweit einmalig.