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Die neue JVA-Straße wird für Autofahrer eine Sackgasse

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Zwickau baut eine neue Straße – um die künftige JVA ans Straßennetz anzuschließen. Teil 1 ist seit neun Jahren so gut wie fertig. Zu Teil 2 wird es jetzt konkret: Losgehen soll der Bau am 8. Juli und gebaut wird eine Straße mit einem Wendehammer – weiter bis zur Bülaustraße geht´s künftig nur für Fußgänger und Radfahrer.

Die Neuigkeiten sind im Internet zu finden, im Ratsinfo-System der Stadt. Die Unterlagen für den nächsten Bau- und Verkehrsausschuss wurden dort am Montag veröffentlicht. Und denen ist zu entnehmen, dass in knapp zwei Wochen der Auftrag für das Bauvorhaben an eine Firma aus dem Erzgebirge vergeben werden soll. Baubeginn, wie gesagt: voraussichtlich 08.07.24.

Wer den Lageplan öffnet und zoomt, kann erkennen, dass zwischen Wendehammer und Bülaustraße noch eine kleine graue Fläche liegt und daneben anscheinend ein schmaler Weg verläuft. Aufklärung gibt die Antwort von Baubürgermeisterin Silvia Queck Hänel auf die Anfrage von Stadtrat Lutz Reinhold (BfZ), ebenfalls im Ratsinfo-System zu lesen. Dort steht, dass die JVA-Straße nach Fertigstellung für jedermann nutzbar ist, und: „Die Straße endet im Bereich der Bülaustraße mit einem Wendehammer. Eine Verbindung zur Bülaustraße wird es für Fußgänger und Radfahrer geben. Diese ist nicht für den motorisierten Verkehr vorgesehen.“