Die Sanierung am „Stadtgut Marienthal“ läuft
Am denkmalgeschützten Vierseitenhof „Stadtgut Marienthal“ hat die Sanierung begonnen. Am Donnerstag informierte der Verein „Gemeinsam Ziele Erreichen“, der den Hof besitzt, über den Baufortschritt. Als Erstes wurde das Torhaus notgesichert und die sogenannte Bohlenstube nach historischem Vorbild wiederhergestellt. Das Besondere: Die beteiligten Firmen müssen alte Handwerkstechniken beherrschen und originalgetreu ausführen. Vor allem Zimmerleute seien gefragt, so Bauingenieur Thomas Maron.
In dem Torhaus sollen künftig Futter und Gerätschaften für das angrenzende Tiergehege gelagert werden, sagte uns Vereinschef Jens Juraschka. Wenn die Sanierung des Hofes weiter fortschreitet, will er auch die Angebote für die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Heinrich-Braun-Klinikums ausbauen. Juraschkas Ziel ist es, das „Stadtgut Marienthal“ zu einem Bildungszentrum für Soziales und Umwelt - unter Einbeziehung von Kitas und Schulen des Stadtteils und über die Grenzen hinaus - zu entwickeln.
Bei der Sanierung des Hofes ist der Verein auf Spenden angewiesen. Allein für das Torhaus werden ca. 200.000 Euro benötigt, das Land gibt 20.000 für den Denkmalschutz. Wer helfen will, kann unter dem Stichwort „Tiergehege“ auf das Spendenkonto des Vereins IBAN DE03 8705 5000 2242 0237 16 spenden.