Die Spitzenkandidaten der sächsischen Parteien haben (fast) ganz normale Berufe gelernt
Am Sonntag wird der Sächsische Landtag neu gewählt. Und das sind die Spitzenkandidaten der Parteien im Kurzporträt. Der bekannteste ist sicher Ministerpräsident Michael Kretschmer, der für die CDU antritt. Er ist mit 44 Jahren einer der jüngsten Regierungschefs in Deutschland. Gelernt hat er nicht nur Büroinformationselektroniker, sondern auch noch Wirtschaftsingenieur. Er ist gebürtiger Görlitzer und hat zwei Kinder.
AfD-Chef Jörg Urban ist gebürtiger Meißener. Er ist Diplomingenieur und nebenberuflich Landwirt. Früher war er Geschäftsführer der Umweltbewegung „Grüne Liga Sachsen“. SPD-Spitzenkandidat ist Martin Dulig: Wirtschaftsminister, gebürtiger Plauener, sechsfacher Vater und – gelernter Mauerer. Für die Linke tritt der gelernte Koch Rico Gebhardt aus Schlema im Erzgebirge an. Die FDP schickt Holger Zastrow ins Rennen – Industriekaufmann und Unternehmer aus Dresden. Die Grüne Katja Meier ist Politikwissenschaftlerin aus Zwickau und war früher Bassistin in einer Punkband.