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  • Superintendent Harald Pepel lieferte die Idee, Gemeindepädagogin Dagmar Behnken die Texte, die in den Videos gesprochen werden. Prof. Sven Hellbach betreute das Hochschulprojekt (v.l.n.r.)
  • Diese Mini-Kopien sind vor dem Dom zu sehen. Beim Abscannen des Codes startet das Augmented-Reality-Video.

Dom lockt mit neuem Digitalangebot

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Der Dom St. Marien hat für seine Besucher technisch aufgerüstet. Künftig können drei der 62 Figuren an der Fassade zum Leben erweckt werden - allein mit Hilfe des Smartphones. Möglich gemacht haben das Studierende der Westsächsischen Hochschule Zwickau.

Geschichte to go und digital

Die Wahl fiel für den Projektstart auf Bergbau-Pionierin Barbara Uthmann, Stadtschreiber Stephan Roth und den früheren Bürgermeister Hermann Mühlpfort. Künftig stehen Miniaturversionen der Statuen vor dem Dom - jede mit einem QR-Code versehen. Wenn man diesen scannt, erscheint ein Video, in dem die jeweilige Persönlichkeit über ihr Leben erzählt.

Hausherr Pepel bringt den Stein ins Rollen

Hinter der Idee steht übrigens Superintendent Harald Pepel. Zur Zeit, in der der Marienplatz eine große Baustelle war, wurden Passanten am Dom entlanggeleitet. „Ich habe beobachtet, dass viele Leute die Statuen fotografiert und dann erstmal gegoogelt haben, wer das ist“, so Pepel im Interview mit unserem Sender. Daraufhin kam ihm der Gedanke, die Figuren in irgendeiner Weise erlebbar zu machen. Damit wandte er sich an die WHZ.

Dort hat eine Gruppe von deutschen, georgischen, armenischen und kirgisischen Informatikstudenten innerhalb von zwei Jahren ein Programm entwickelt, um der Idee Form zu verleihen. Betreut wurde das Projekt von Prof. Sven Hellbach. Letzte Woche wurde es in der Marienkirche vorgestellt. Zusätzlich gibt es nun die Möglichkeit, sich im Inneren des Doms eine VR-Brille auszuleihen und bei einem Rundgang den drei Figuren erneut virtuell zu begegnen.

Audio:

Superintendent Harald Pepel:
Prof. Sven Hellbach:
Gemeindepädagogin Dagmar Behnken lieferte die Texte: