Domhof-Skelette werden untersucht
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Wie lebten die Ur-Zwickauer? Antworten auf diese Frage erhoffen sich Experten von der Untersuchung der zwölf Skelette, die neben dem Dom ausgegraben wurden. Fest steht bislang, dass die menschlichen Überreste aus dem 13. Jahrhundert stammen. Sie wurden bei Bauarbeiten für eine Fernwärmeleitung gefunden. Anthropologen wollen unter anderem herausfinden, welche Arbeiten die Menschen verrichteten und woran sie starben. Sollten sie einer Pestepidemie zum Opfer gefallen sein, könnte das anhand der Knochen nachgewiesen werden. Die Skelette werden in Speziallabore nach Dresden gebracht. Außerdem kamen bei den Ausgrabungen Keramikscherben und gotische Mauerreste aus dem 15. Jahrhundert zum Vorschein.
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Grabungsleiter Jörg Wicke