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DRK-Streik in Zwickau: Rund 60 Beschäftigte folgen Verdi-Aufruf

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Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes in Zwickau haben sich am Donnerstag erstmals an einem Warnstreik von Verdi beteiligt. Die meisten davon waren Beschäftigte der DRK-Kitas am Eschenweg in Marienthal und an der Freiligrathstraße in Pölbitz.

Die Gewerkschaft hatte zu dem Ausstand aufgerufen, weil die aktuellen Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern nur schleppend vorankommen. Alle bisherigen Aktionen, wie das Aufhängen von Bannern, das Verteilen von Flyern oder Unterschriftensammlungen, hätten nichts bewirkt, so Verdi-Sprecher Niklas Wuchenauer. 

Er zeigte sich zufrieden mit der Streikbeteiligung: „Der Ball liegt jetzt bei den Arbeitgebern. Wir hoffen auf konstruktive Gespräche in der nächsten Verhandlungsrunde am 28. März!“ Für die Beschäftigten des DRK Sachsen fordert Verdi u.a. 15 Prozent mehr Lohn, reduzierte Arbeitszeiten und mehr Urlaubstage.

 

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