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Dynamo entlässt Peter Pacult!

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Dynamo braucht einen neuen Cheftrainer. Im Anschluss an die 0:3-Pleite gegen den FSV Frank­furt hat die SG Dynamo Dresden Peter Pacult entlassen! „Nach den beiden desas­trösen Heimnie­der­lagen gegen Union Berlin und den FSV Frank­furt inner­halb von nur neun Tagen war die Trennung von Peter Pacult für uns unver­meid­lich.", so Dynamo-Geschäfts­führer Chris­tian Müller.Bei einer kurzfristig einbe­raumten Krisen­sit­zung hatten Müller und der sport­liche Leiter Steffen Menze über Pacults Beurlau­bung entschieden. Menze übernimmt bis auf Weiteres als Interims­trainer, muss aber gleich­zeitig auch einen neuen Cheftrainer suchen! Bei der Suche nach Diesem will sich Dynamo Zeit nehmen, um den passenden Trainer zu finden. "Nachdem wir an dieser Stelle nur eine kürzere Verweil­dauer des Trainers hatten, soll beim nächsten Mal natür­lich ein Schuss sein der sitzt", sagte Chris­tian Müller auf Nachfrage unseres Senders und ergänzt "es gibt ein Profil für einen neuen Trainer und dann werden wir hoffent­lich einen guten Griff tätigen."Zum Spiel gegen Frank­furt...Fünf Neue in der StartelfPeter Pacult stellte für das Heimspiel gegen den FSV auf fünf Positionen um. Dass Thorsten Schulz für den gesperrten Cheikh Gueye in die Start­for­ma­tion rückt war zu erwarten, die vier weiteren Änderungen waren dann doch überra­schen. Für Schuppan, Trojan, Menz und Poté durften sich Mravac, Müller, Dedic und Aoudia von Beginn an beweisen. Pacult stellte damit auf zwei Stürmer um.Viele FehlpässeViele Abstim­mungs- und Abspiel­fehler bestimmten das Spiel der SGD. Dass die Fans an diesem Nachmittag auch nicht mehr geduldig auf Chancen warten wollten, tat sein übriges. Dynamo agierte extrem nervös und zeigte sich kaum formver­bes­sert zum Spiel gegen Union Berlin. Zwar überließ der FSV der SGD den Ballbe­sitz, setzte dann aber auf schnelle Konter.So auch in der 44. Minute. Schulz spielte einen Fehlpass und dann ging es ganz schnell. Über die rechte Seite spielte sich Leckie zum Sechzehner der Schwarz-Gelben durch und legte quer auf Kapllani. Der Albaner hatte keine Mühe zur Führung einzu­netzen. Mit dem 0:1 aus Sicht der SGD ging es in die Pause.Kein AufbäumenZu Beginn des zweiten Durch­gangs brachte Pacult Filip Trojan für den enttäu­schenden Tobias Müller. Besser wurde das Spiel dadurch aber nicht - eher im Gegen­teil. Dynamo agierte weiter komplett ohne Selbst­ver­trauen und so war das 2:0 für die Gäste in der 50. Minute die logische Folge. Wieder traf Kapllani, wie auch in der 69. Minute zum 0:3 Endstand aus Sicht der Dynamos.

Audio:

Dynamo-Geschäfts­führer Chris­tian Müller zur Beurlau­bung von Peter Pacult.