Ebola-Verdachtsfall im Leipziger St.Georg-Krankenhaus
Aufregung im Leipziger St.Georg-Krankenhaus: Dort ist am Wochenende ein 45-Jähriger mit Ebola-Verdacht eingeliefert worden. Er war in den letzten fünf Wochen auf Geschäftsreise in Liberia und wies Ebolatypische Symptome auf - darunter hohes Fieber und Durchfall. Der Mann wurde sofort isoliert. Eine erste Testserie war jedoch negativ. Der Leipziger hat eine Frau und zwei Kinder, so das Gesundheitsamt. Sie haben bis zum Ergebnis eines zweiten Tests Kontaktverbot zur Außenwelt. Das heißt, sie dürfen weder Arbeit noch Kita oder Schule besuchen.Arbeit in LiberiaDer Leipziger hatte in Liberia auch bei einer Spendenaktion bei Ebola mitgewirkt. Bereits vor Ort bemerkte er die Symptome bei sich und suchte sich medizinische Hilfe. Als er vor sechs Tagen in Leipzig ankam und erneut hohes Fieber bekam, meldete er sich sofort bei der für Seuchen spezialisierten Klinik und begab sich in Behandlung.Laut eines Sprechers hat sich der Patient vorbildlich verhalten und jeglichen Kontakt zur Außenwelt vermieden.Das zweite Testergebnis soll im Laufe des späten Montagnachmittag vorliegen.