Ehemaliges „Aktivist“ kann weiter abgerissen werden
Der Abriss der „Aktivist“-Überbleibsel in Planitz geht weiter. Nachdem das Land weitere Fördermittel zugesagt hat, kann die Stadt jetzt den Auftrag an die Abbruchfirma vergeben. Die bekommt 400.000 Euro, und dafür gab's am Montag auch Zustimmung vom Bauausschuss.
Vor fünf Monaten war der Abriss der ehemaligen Strickwarenfabrik gestoppt worden, weil das Geld ausging. Überraschend aufgetauchte Keller hatten die Abrisskosten explodieren lassen.
Ob das Geld jetzt reichen wird, wurde der Chef des Hochbauamtes, Mirko Richtsteiger, gefragt. „Ich hoffe es“, so dessen Antwort. Was ihn und die Ausschussmitglieder verunsichert, ist die Tatsache, dass die beauftragte Firma viel billiger angeboten hat als die Konkurrenz.
Vor dem Baustopp waren die Abriss- und Revitalisierungskosten für die Industriebrache auf 1,4 Millionen Euro veranschlagt worden.