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Eigentümer in Bahnhofs­vorstadt sollen eine Million Euro zahlen

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Die sogenannten Ausgleichs­bei­träge sollen etwa eine Million Euro in die Stadt­kasse spülen. Diese Zahl nannte Chefstadt­planer Helmut Pfeffer­korn am Mittwoch­vor­mittag. Der Experte sprach von etwa 500 Immobi­li­en­be­sit­zern in der Bahnhofs­vor­stadt, die laut Bauge­setz betroffen sind. Diese müssen im Schnitt sechs Euro pro Quadrat­meter zahlen, weil ihre Grund­stücke wertvoller geworden sind, nachdem das Wohnum­feld mit öffent­li­chen Geldern verschö­nert wurde. Mehr als 20 Millionen Euro haben Stadt, Land und Bund in die Infra­struktur des Viertels inves­tiert. Wer bis Ende kommenden Jahres seinen Beitrag leistet, bekommt 20 Prozent Rabatt. Diesem Angebot soll der Stadtrat in zwei Wochen noch zustimmen. Die Einnahmen würden wieder in der Bahnhofs­vor­stadt inves­tiert, stellte Pfeffer­korn in Aussicht. Nächstes Jahr werden Ausgleichs­bei­träge auch in der Nordvor­stadt ein Thema.

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Helmut Pfeffer­korn