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Ein Planitzer will ins alte Kaufhaus ziehen

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Die nächste gute Nachricht vor allem für Planitzer: Parallel zur Frischekur des Marktplatzes soll der Schandfleck am Rand verschwinden. Für das ehemalige Schocken-Kaufhaus gibt es einen Käufer und Investor. Das hat uns der Projektentwickler bestätigt und einige Details verraten: Es handelt sich um einen Planitzer, der selbst in dem Haus wohnen will.

Im Kulturausschuss waren erste Häppchen der Neuigkeit bekannt geworden. Gerd Drechsler (CDU) erkundigte sich in der Sitzung am Donnerstag nach dem leerstehenden Kaufhaus am Planitzer Markt. Finanzbürgermeister Sebastian Lasch antwortete spontan, es gebe einen Käufer aus Zwickau, dieser sei bereit zu investieren, mindestens eine Million.

Marko Kaufmann, Inhaber der gleichnamigen Firma, sagte uns am Freitag auf Anfrage, dass er das Vorhaben angeschoben habe. Kaufen will ihm zufolge ein Unternehmer aus Planitz. In seinem Auftrag wird Kaufmanns Architektur- und Planungsbüro das Projekt umsetzen: die Fassaden restaurieren und das Innenleben umbauen – es entstehen vor allem eine Loftwohnung für den Eigentümer und eine Gewerbeeinheit. Es werde alles daran gesetzt, dass die Planitzer doppelte Freude haben – über den Markt und über das ehemalige Schocken-Kaufhaus in neuer Schönheit.

Audio:

Interview mit Projektentwickler Marko Kaufmann