Eintrittsgelder halten Museumsbesucher fern
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Was zu erwarten war, hat die Stadt jetzt schwarz auf weiß: Wenn der Eintritt in Museen etwas kostet, kommen weniger Besucher. Das geht aus einer 12-Monats-Statistik hervor, die das Kulturamt vorgelegt hat. Demnach kam ein Drittel weniger an Besuchern seit Wiedereinführung der Eintrittsgelder in den städtischen Museen. Die Einnahmen stiegen natürlich trotzdem – und zwar von 20.000 Euro auf knapp 100.000 Euro. Zugrunde liegen Zahlen von Juli 2016 an. Das war der Monat, in dem nach drei Jahren mit freiem Eintritt wieder bezahlt werden musste.
Zu den städtischen Museen gehören Priesterhäuser, Kunstsammlungen, Schumannhaus und Domhofgalerie. In Zeiten des freien Eintritts wurden lediglich Gebühren für Führungen verlangt.