Eisbahnbesitzer wieder auf Standortsuche – Finanzhilfe von der Stadt nötig
Die Eisbahnsaison ist zu Ende. Die Aggregate auf dem Platz der Völkerfreundschaft sind abgeschaltet, die Bahn wird abgebaut. Wir alle gehen davon aus, dass es im Herbst 2017 an selber Stelle weitergeht. Oder doch nicht?
„Der Standort ist zu teuer“, sagt Rüdiger Günl, dem die Eisbahn zusammen mit Eventmanager Matthias Krauß gehört. Der Aufbau habe 56.000 Euro gekostet, für den Abbau werden etwa 10.000 Euro veranschlagt. Zwar würden etwa Stromkosten an den Betreiber weitergereicht, aber „wir haben kein Geld verdient“, so Günl.
19.000 Schlittschuhläufer wurden gezählt seit Dezember, 30 Prozent mehr als im Vorjahr am alten Standort Erlenbad. „Das zeigt, die Zwickauer wollen ihre Eisbahn“, resümiert Günl.
Also sei man auch im Rathaus gefordert, wo man selbst von einer „temporären Sportstätte der Stadt“ spreche. Deshalb: „Ohne städtische Hilfe geht es nicht – egal ob auf dem Platz der Völkerfreundschaft, am Schloss Osterstein, am Schwanenteich oder ganz woanders.“
Gespräche liefen bereits, sagte Günl. Und sein Partner Matthias Krauß ergänzt: „Wir müssen Ende April Planungssicherheit haben, wohin die Eisbahn im Herbst kommt. Ziel ist eine Eröffnung am 11.11.17.“
Der Stadt habe man einen Katalog übergeben, welche Anforderungen ein Standort haben müsse. Eben müsse er sein, über Strom- und Wasseranschlüsse verfügen und dem Lärmschutz entsprechen. Keine leichte Aufgabe ...