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Elektronische Fußfessel für 15 Männer und eine Frau in Sachsen

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In Sachsen tragen 16 Straftäter eine elektronische Fußfessel. Darunter ist auch eine Frau. Das erfuhren wir auf Anfrage aus dem Justizministerium. Vor einem Jahr hatten 17 Männer so ein Gerät oberhalb des Sprunggelenks. Mit der elektronischen Fußfessel kann der Aufenthaltsort der Betroffenen rund um die Uhr überwacht werden. 

Die Träger haben schwerwiegende Straftaten gegangen. Dazu zählen sexueller Missbrauch von Kindern, Mord oder besonders schwere Brandstiftung. Sie haben ihre Strafe verbüßt, stellen aber weiter eine potentielle Gefahr dar. Die elektronische Fußfessel wird deshalb angelegt, weil zu befürchten ist, dass die Verurteilten ähnliche schwere Straftaten begehen könnten.

Sie bleibt in der Regel zwischen zwei und fünf Jahren am Bein. Bei Verstößen drohen  Freiheits- oder Geldstrafen.