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Endlich! Zwickau kann seine Ballsporthalle bauen

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Im nächsten Jahr soll der Bau der Ballsporthalle beginnen. Das hat die Stadt mitgeteilt, nachdem die Finanzierung nun geklärt ist – dank einer Finanzspritze des Freistaates. Überraschend übergab Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) vorm BSV-Heimspiel am Samstagabend Oberbürgermeisterin Constance Arndt (BfZ) den Fördermittelbescheid über 6,2 Millionen Euro. Die Bauzeit wird mindestens zwei Jahre betragen. Vorher muss der Stadtrat noch den Vorhabensbeschluss fassen, was im September geschehen soll.

Die Halle wird neben der bestehenden, 40 Jahre alten Sporthalle errichtet. Sie soll für Vereins- und Schulsport genutzt werden und bundesligatauglich sein. Derzeit werden die Richtlinien der Handball-Bundesliga der Frauen nicht erfüllt. Die Ausnahmegenehmigung läuft nur bis zum Ende der Saison und wird – weder für Spiele der ersten noch für Spiele der zweiten Liga – verlängert. Übergangsweise wird der BSV Sachsen Zwickau seine Heimspiele in der Stadthalle Zwickau austragen.

Mindestens 1.500 Zuschauern wird der Neubau Platz bieten, rund 100 Stellplätze sind geplant. Ebenso finden sich entsprechend der Lizenzvorgaben Kamerapodeste, Kommentatoren-, TV-Scout- und Presseplätze, zwei gegenüberliegende Längstribünen sowie die entsprechenden Versorgungspunkte wieder. In früheren Berechnungen lagen die Gesamtkosten bei rund 15,8 Millionen Euro. Sie wurden nun auf 16,2 Millionen aktualisiert.

„Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sein im November 2022 gegebenes Wort gehalten! Mit dem Bescheid haben wir nun den ‚Grundstein‘ für das neue Ballsportzentrum“, freut sich die Oberbürgermeisterin.

BSV-Präsidentin Sylvia Wössner dankte allen, die sich für den Neubau einsetzten und versprach: „Das in uns gesetzte Vertrauen sollen und werden wir nicht enttäuschen. Unser Team wird alles geben, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Dies sind wir der Sportstadt schuldig!“

 

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