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Entführer fordern Lösegeld

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Das Ringen um die Freilas­sung der im Jemen entführten Lausitzer Familie geht weiter. Die Entführer verlangen einem Bericht von Spiegel-Online zufolge zwei Millionen Dollar. Das sind umgerechnet 1,4 Millionen Euro Lösegeld. Außerdem wollen sie Straf­frei­heit und freies Geleit. Eine offizi­elle Bestä­ti­gung dafür gibt es weder aus Berlin noch von der Regie­rung des arabi­schen Landes. Aller­dings rechnete die jemeni­ti­sche Führung nach unseren Infor­ma­tionen offenbar mit einer Geldfor­de­rung. Dem Krisen­stab sei inzwi­schen mitge­teilt worden, dass ein Mittels­mann mit den Entfüh­rern verhan­dele. Dieser gehöre den schii­ti­schen Houthi-Rebellen an, die von der jemeni­ti­schen Regie­rung für das Schicksal der verschleppten Familie verant­wort­lich gemacht werden. Die aber streiten ab, etwas damit zu tun zu haben.