Entscheidung über Streiks bei Amazon verschoben
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Die Entscheidung über mögliche Streiks bei Amazon in Leipzig ist vertagt worden. Die Gewerkschaft Verdi hat die Frist für ihre Urabstimmung bis Donnerstag nächster Woche verlängert. Als Grund nannte Sprecher Jörg Lauenroth-Mago, dass etwa 150 der stimmberechtigten Mitarbeiter krank oder im Urlaub seien. Diese sollen nun extra angeschrieben werden. Insgesamt haben sich heute etwa 300 Mitarbeiter beteiligt. Mit der Urabstimmung will Ver.di den Druck auf Amazon erhöhen. Der Versandhandel hat sich bisher geweigert Tarifverhandlungen aufzunehmen.Die Gewerkschaft fordert eine Tarifbindung inklusive Urlaubs- und Weihnachtsgeld und außerdem eine Lohnuntergrenze von 10 Euro 66.