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Erfolgreiche Bohrung nach warmem Grubenwasser

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Die Suche nach warmem Gruben­wasser tief unter der Stadt ist erfolg­reich gewesen. "Nach gut einem Jahr erreichte der Bohrer neben der Glückauf-Brücke wie erhofft einen ehema­ligen Stollen, der auch tatsäch­lich mit 26 Grad warmem Wasser gefüllt ist", sagte Projekt­leiter Uwe Röder vom Staats­be­trieb SIB exklusiv unserem Sender. Jetzt werde daran gearbeitet, ein Rohr bis zum Schacht in über 600 Metern Tiefe herab­zu­lassen. Ziel sei heraus­zu­finden, wieviel Wasser tatsäch­lich zur Verfü­gung steht. Wenn es reiche und alle Geneh­mi­gungen vorlägen, könnte die Hochschule nebenan ab dem kommenden Winter mit Gruben­wasser heizen, blickt Röder voraus. Etwa drei Millionen Euro kostet das Pilot­pro­jekt – finan­ziert vom Bund.

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Uwe Röder