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Ermittlungen gegen Polizisten im Fall des Commerzbank-Toten

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Der Tod eines 27-jährigen Zwickauers in der Commerz­bank­fi­liale am Ring hat für fünf Polizisten ein juris­ti­sches Nachspiel. Die Staats­an­walt­schaft habe ein Ermitt­lungs­ver­fahren gegen drei Männer und zwei Frauen einge­leitet - wegen des Verdachts der fahrläs­sigen Tötung, sagte Staats­an­walt Jürgen Pfeiffer unserem Sender. "Das ist ein Routi­ne­vor­gang. Das bedeute nicht, dass tatsäch­lich ein Fehlver­halten vorliegt." Es gelte die Unschulds­ver­mu­tung, so ein Polizei­spre­cher.

Zur genauen Todes­ur­sache könne noch nichts gesagt werden, so Pfeiffer. Das endgül­tige Obduk­ti­ons­er­gebnis solle erst in etwa einem Monat vorliegen. Der 27-Jährige war letzten Freitag bei einer Festnahme in Ohnmacht gefallen und gestorben. Zuvor hatte er in der Bankfi­liale randa­liert.

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