Erste Abschiebung nach Randale im Asylbewerberheim
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Vier Monate nach den Ausschreitungen im Asylbewerberheim in Ebersdorf ist einer der mutmaßlichen Täter abgeschoben worden. Der Russe wurde nach Angaben des Innenministeriums den polnischen Behörden übergeben. Diese begleiten ihn jetzt bis zur russischen Grenze. Dem Mann wird schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen. Ende September war es in dem überfüllten Asylbewerberheim zu Ausschreitungen unter den Bewohnern gekommen - es gab mehrere Verletzte. Das Innenministerium hat in diesem Zusammenhang inzwischen 40 Strafverfahren eingeleitet.