• Michael Kretschmer und Martin Dulig am Wahlabend (Foto: dpa)

    Michael Kretschmer und Martin Dulig am Wahlabend (Foto: dpa)

Erste Schritte Richtung Schwarz-Grün-Rot in Sachsen

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Christdemokraten und Sozialdemokraten in Sachsen gehen auf die Grünen zu, um über eine gemeinsame Regierung im Freistaat zu sprechen. Die Parteivorstände von CDU und SPD haben am Montagabend beschlossen Sondierungsgespräche zu führen. Ministerpräsident Michael Kretschmer meinte in Dresden, er wolle informelle Gespräche mit SPD und Grünen führen.

Dabei wolle man prüfen, ob das eine Basis sei für weitere Dinge und weitere Zusammenarbeit sei. Das Wahlergebnis sei ein Auftrag, eine Regierung für Sachsen zu bilden, die die nächsten Jahre stark und stabil arbeite. An den Gesprächen soll neben Kretschmer auch der CDU-Fraktionschef im Landtag, Christian Hartmann, dabei sein.

Vorher hatte schon der SPD-Vorstand um Martin Dulig einstimmig grünes Licht für schwarz-grün-rote Sondierungsgespräche gegeben. Dulig hat klargemacht, es gebe eine reale Chance für eine Mehrheit aus CDU, Grünen und SPD. Er wolle aber "keine Koalition des kleinsten gemeinsamen Nenners". Die sächsischen Grünen wollen erst am Samstag auf einem Landesparteirat in Dresden über mögliche Sondierungen entscheiden.