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Etihad streicht alle Flugverbindungen

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Hiobs­bot­schaft für die sächsi­schen Flughäfen. Die Flugge­sell­schaft Etihad Regional zieht sich komplett von den Flughäfen Dresden und Leipzig zurück. Das teilte ein Flugha­fen­spre­cher auf unsere Anfrage mit. Demnach werde die Flugge­sell­schaft Etihad Regional – operated by Darwin Airline spätes­tens zum Flugplan­wechsel Ende März 2015 alle Strecken von und nach Leipzig/Halle und Dresden einstellen. Das betrifft zum Beispiel in Dresden die erst kürzlich einge­führten Vebin­dungen nach Zürich und Wien. Die Verbin­dung nach Amsterdam ruht bereits seit dem Winter. Insge­samt fallen damit wöchent­lich 28 Verbin­dungen in Dresden weg. Wie Etihad mitteilte, wird die Flugge­sell­schaft "ab dem 18. Februar mehrere geplante Flüge in Frank­reich und Deutsch­land auf allen Routen annul­lieren, die von der aggres­siven Übernahme dieser Flugstre­cken durch die Swiss Inter­na­tional Air Lines betroffen sind."Etihad Regional wird sich mit allen betrof­fenen Fluggästen direkt in Verbin­dung setzen, teilte ein Flugha­fen­spre­cher mit.Markus Kopp, Vorstand der Mittel­deut­schen Flughafen AG teilte schrift­lich auf unsere Anfrage mit: „Wir bedauern die Entschei­dung der Airline außer­or­dent­lich. Dieser Schritt richtet sich nicht gegen die Stand­orte Leipzig/Halle und Dresden, sondern basiert auf einer kompletten strate­gi­schen Neuaus­rich­tung der Schweizer Flugge­sell­schaft. Leider zeigt dieses Beispiel, dass es unabhängig agierenden Regio­nal­flug­ge­sell­schaften in Deutsch­land und Europa immer schwerer fällt, mit kleinerem Fluggerät  und in eigenem Risiko Strecken nachhaltig wirtschaft­lich zu bedienen. Mit der Schweizer Darwin verab­schiedet sich eine der letzten namhaften Flugge­sell­schaften aus diesem Segment. Wir bemühen uns nun darum, schnellst­mög­lich gleich­wer­tigen Ersatz für die von den Strei­chungen betrof­fenen Strecken zu finden. Fest steht bereits, dass SWISS ab Frühjahr 2015 auf den stark nachge­fragten Strecken Dresden – Zürich und Leipzig-Halle – Zürich fliegen und am dortigen Drehkreuz weltweite Anschlüsse bieten wird.“