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Experten erklären Brandstiftung in der Wohnung des NSU-Trios

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Es war eine gründ­liche Brand­stif­tung. Beim Verlassen des NSU-Verstecks in Weißen­born hatte Beate Zschäpe am 4. November 2011 - aller Wahrschein­lich­keit nach - an insge­samt 19 Stellen in der Wohnung Benzin verschüttet. Das erklärten Brand­er­mittler der Polizei am Dienstag im NSU-Prozess vor dem Oberlan­des­ge­richt München. Diese Brand­stif­tung ist die einzige Tat, die die Haupt­an­ge­klagte Zschäpe unmit­telbar selbst begangen haben soll. Ihr wird deshalb beson­ders schwere Brand­stif­tung in Tatein­heit mit versuchtem Mord vorge­worfen, weil sich in der zweiten Doppel­haus­hälfte eine Nachbarin aufhielt.