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Keine Keime mehr im Trinkwasser
Das Trinkwasser ist wieder keimfrei. Darüber haben die Zwickauer Wasserwerke am Donnerstag informiert. „Aktuell haben wir keine Befunde im Netz und in den Behältern.“ Dennoch werde weiter zusätzlich gechlort, um die Lage zu stabilisieren. Die Beigabe werde schrittweise zurückgefahren.
Wie es zu der Mitte Juni festgestellten Verunreinigung mit Umweltkeimen kommen konnte, steht noch nicht fest. „Die Untersuchungen zu möglichen Ursachen laufen weiter“, so die Wasserwerke.
Meldung vom 7. Juli:
Umweltkeime belasten seit knapp drei Wochen das Trinkwasser in Zwickau-Stadt und -Land. Seitdem chloren die Wasserwerke stärker. Das werde so lange fortgesetzt, bis das Trinkwassernetz stabil befundfrei ist, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Dabei gelte das sog. Minimierungsgebot. Es wird also zur Desinfektion nur so viel Chlor zusätzlich beigemischt wie nötig.
„Die Maßnahmen werden gewissenhaft überwacht und bewegen sich im Rahmen der Trinkwasserverordnung.“ Man stehe im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt. Die Untersuchungen zur Ursache liefen weiter, heißt es.
Weiter schreibt das Unternehmen in seiner Pressemitteilung: „Bei der Desinfektion des Trinkwassers mittels Chlorlauge entstehen Nebenprodukte, die geschmacklich bemerkbar sind. Hinzukommt, dass höhere Temperaturen und Stagnation des Wassers durch geändertes Verbrauchsverhalten dazu beitragen, dass das Wasser anders als gewohnt schmecken kann.“ Man bedauere die eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten.
