Fahrgastverband kritisiert Zwickauer Politik für Umgang mit ÖPNV
Der Fahrgastverband Pro Bahn hat von den Zwickauer Politikern mehr Einsatz für den öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt gefordert. Vor allem bei der Modernisierung gebe es Nachholbedarf. Vor der Oberbürgermeisterwahl am Sonntag hatte der Verband den Kandidaten je zehn Fragen zum ÖPNV in Zwickau gestellt, heißt es in einer Mitteilung. Das Resultat sei enttäuschend gewesen.
Lediglich eine Bewerberin auf den Posten des Stadtoberhaupts hatte geantwortet, und zwar Ute Brückner von den Linken. Constanze Arndt von den Bürgern für Zwickau lud die Verbandsmitglieder zu einem inhaltlichen Austausch ein. Von den restlichen OB-Kandidaten, Kathrin Köhler von der CDU, Andreas Gerold von der AfD und dem parteilosen Michael Jakob, gab es keine Reaktion.