Fahrradfahren in der dunklen Jahreszeit: Dekra-Chef gibt Tipps
Wer im Herbst und Winter mit dem Fahrrad fährt, sollte für andere Verkehrsteilnehmer gut zu sehen sein. „Wichtig sind eine funktionierende Beleuchtung, dazu Rückstrahler vorne und hinten sowie Reflektoren an Speichen oder Reifen“, rät Uwe Klose von der Dekra Niederlassung Zwickau. Die Kleidung sollte in hellen, auffälligen Farben gehalten und mit reflektierenden Elementen ausgestattet sein. Ein Helm sei unerlässlich. Bei Nässe, Laub und Splitt rät Klose generell zu einer defensiven Fahrweise. Andernfalls könnten schlagartig kritische Situationen entstehen.
Wer mit dem Pedelec unterwegs ist, sollte besonders bei weiteren Strecken den Einfluss von Kälte auf die Leistungsfähigkeit des Akkus mit bedenken. Denn: Kalte Temperaturen verringern die verfügbare Kapazität und damit die Reichweite. „Kälte schädigt den Akku zwar nicht dauerhaft. Um aber das Problem mit der geringeren Reichweite zu minimieren, lagern und laden Sie Ihren Akku, am besten bei Zimmertemperatur im Haus und nehmen Sie ihn erst zu Fahrtbeginn mit nach draußen“, empfiehlt Klose.
Wer aktuell über die Anschaffung eines neuen Pedelecs nachdenkt und gerne auch im Herbst und Winter fahren möchte, sollte außerdem ein Modell mit E-Bike-ABS in Betracht ziehen: „Beim Bremsen auf Nässe haben Pedelecs mit ABS deutliche Vorteile. Das haben Vergleichsversuche gezeigt.“