Falscher Lehrer in Zwickau vor Gericht
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Am Amtsgericht wird am Mittwoch gegen ein Pärchen verhandelt, das das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) um 26.000 Euro betrogen haben soll. Laut Anklage hatte sich der 55-jährige Mann in der Benedikt School in Zwickau als Integrationslehrer beworben. Ein falsches Diplom für den Posten soll ihm die 54-jährige Mitangeklagte ausgestellt haben. Auch sein Lebenslauf soll entsprechend bearbeitet gewesen sein.
Seine falsche Identität flog auf, als Mitarbeiter der Schule bei der Universität anriefen und herausfanden, dass er dort niemals studiert hatte. Für seine Dienste als Lehrer hatte das BAMF da aber schon 26.000 Euro gezahlt.