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Familienvater muss nach Brandanschlag auf Zwickauer Flüchtlingsheim hinter Gitter

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Der 32-jährige Zwickauer, der einen Brand­an­schlag auf das Asylbe­wer­ber­heim auf der Koper­ni­kus­straße verübt hat, muss ins Gefängnis. Er wurde heute vom Landge­richt wegen 15-fachen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brand­stif­tung zu vier Jahren und drei Monaten Haft verur­teilt. Der Famili­en­vater hatte die Tat bereits gestanden. Demnach hatte er im Mai vergan­genen Jahres mehrere selbst­ge­baute Molotow-Cocktails in das Gebäude geworfen. Sein Motiv: Er wollte ein Zeichen gegen vermeint­liche Überfrem­dung setzen. Die Kammer attes­tierte ihm eine rechte Gesin­nung und Nähe zu den so genannten Reichs­bür­gern. Straf­mil­dernd wertete das Gericht, dass der Angeklagte geständig war, Reue gezeigt hat und nicht vorbe­straft war. Das Urteil ist noch nicht rechst­kräftig.