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Fester Zaun gegen Schweinepest-Ausbreitung in Sachsen

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Der Schutz gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Sachsen wird verstärkt. Nach dem Auftreten eines ersten Falls  im Kreis Görlitz soll nun ein fester Zaun errichtet werden. In dieser Woche soll damit begonnen werden.

Auch die Bundeswehr macht mit. Sie sichert das Gebiet am Truppenübungsplatz „Oberlausitz“. Kräfte des Technischen Hilfswerkes übernehmen die anderen Bereiche. Der Landesbauernverband Sachsen hatte  ausdrücklich den Bau eines festen Zauns gefordert.

Bei einem erlegten Wildschwein war vor mehr als einer Woche der Erreger festgestellt worden. Das Tier wurde bei Pechern– unweit der Neiße – geschossen. Ein Krisenstab nahm daraufhin die Arbeit auf. Schweinezuchtbetriebe haben  Vorsorge getroffen. Sie setzen auf konsequente Hygienemaßnahmen, um die eigenen Bestände zu schützen, lobte Agrarminister Wolfram Günther.

Auch die Jäger leisten einen wichtigen Beitrag. Durch den Abschuss von Wildschweinen soll das Risiko verringert werden. Sachsen hatte vor wenigen Tagen zusätzliche Bonuszahlungen für Jäger in der Oberlausitz beschlossen. 

Die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich, sie kann aber verheerende Folgen für die Höfe haben.

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Oberstleutnant Eric Gusenburger