Feuerwehr will „Lebensmüdem“ helfen, doch der entpuppt sich als Einbrecher
Aufregung am Dienstagnachmittag im Verwaltungszentrum: „Ein Mann will vom Dach des Hauses 8 springen“, war die Meldung, die die Feuerwehr erreicht hat. Mehrere Einsatzwagen sind losgerast, auch die Polizei rückte an. Vor Ort hat sich dann alles etwas anders dargestellt.
Der Mann, der da angeblich springen wollte, war ein Einbrecher. Der Afghane war am Blitzableiter die Fassade hochgeklettert, hatte ein Dachfenster eingeschlagen, um in ein Büro zu gelangen. Nach Aussagen des Polizeieinsatzleiters wollte er womöglich die Verlängerung seiner Duldung erzwingen.
Dass er sich das falsche Haus ausgesucht hatte, wusste der Einbrecher wohl nicht. Im Haus 8 ist eine Außenstelle der Mauritius-Werkstätten untergebracht.
Als er seinen Irrtum bemerkte, zertrümmerte er eine Zwischendecke und wollte offenbar fliehen. Schließlich fand ihn die Polizei in einem Zimmer im Obergeschoss.
Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung kam der Afghane wieder frei: Keine Haftgründe! Der Mann hat einen festen Wohnsitz. Gegen ihn wird ermittelt.